Es gibt ihn in vielen Farbschattierungen und wer an ihn denkt, hat häufig nur die grüne
Variante im Sinn. Der Aventurin gehört -meistens- zu Familie der Quarze. Seine Bezeichnung
leitet sich aus dem Italienischen ab und bezieht sich auf die Einschlüsse im Stein, die,
fällt das Sonnenlicht auf sie, zu glitzern beginnen. Die Farbe variiert, durchaus auch das
Mineral, denn neben Aventurinen, die zur Familie der Quarze gehören, gibt es auch einige,
bei denen es sich um Feldspat handelt. Findet man nun noch heraus, welche Einschlüsse und
welches einbettendes Material vorhanden ist, dann kann man die exakte mineralogische
Bezeichnung vornehmen. Aventurine sind vielfältig, doch findet man einige Exemplare
besonders häufig. Beispielsweise die blauen Aventurine, den grünen Aventurinquart,
orangefarbene Aventurine, die Aventurinquarze in rot, orange und weiß und den
Aventurinfeldspat in orange.
Doch zurück zum grünen Exemplar. Der grüne Aventurinquarz, ein Fuchsitquarz, ist in der
Farbskala hell- bis dunkelgrün zu finden, die Mineralogen präzisieren diesen Begriff noch
etwas. Ein fuchsithaltiger glitzerner Quarz ist er, genau genommen. Dem grünen Aventurin
werden die Linderung von Hautbeschwerden wie Ausschlägen und Sonnenbrand zugeschrieben,
ebenso die Vorbeugung von Herzinfarkten und Arteriosklerose. Der grüne Aventurin gilt als
sorgenlösender und entstressender Stein, der dabei hilft, aus dem Gedankenkarussell
auszusteigen. Unbeschwertheit soll er fördern, und seinen Besitzern zu mehr Gelassenheit
verhelfen. Er wird auch Chrysoquarz, Tibetstein oder Venturin genannt. Ein Blick auf
seine "Geschwister" lässt die Palette der Anwendungsmöglichkeiten erahnen. Der blaue
Aventurin soll fiebersenkend und entspannend wirken, der Hämatit-Quarz oder
orangefarbenen Aventurin eine heitere und gelöste Stimmung fördern und Leber und
Sinne stärken. Der rote Aventurin, auch Himbeerquarz genannt, vermittelt Sicherheit
und innere Stärke. Und der weiße Muskovit-Quarz soll bei Magen-, Gallen- und
Nierenbeschwerden Hilfe verschaffen. Wer sich mit Heilsteinen behandelen lassen
möchte, zieht am besten einen erfahrenen Steintherapeuten zu Rate, denn auch bei
den Aventurinen gilt, dass ein Heilerfolg erst möglich wird, wenn Mensch und
Stein fein aufeinander abgestimmt sind.
Autor: Andreas Mettler
Email: presse[at]mettlerweb.de
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