Auch mitten in der Wirtschaftskrise, trotz zunehmender Arbeitslosigkeit, gibt es noch
Arbeitgeber, die händeringend nach Personal suchen. Nach Hauspersonal zum Beispiel. Aber wer
möchte sich schon sein Geld im wahrsten Sinne des Wortes verdienen, indem er nämlich Leuten
mit mehr Geld dient? Für vermeintlich hochnäsige Herrschaften putzen, kochen, die Betten
machen - das ist wirklich nicht jedermanns Sache. Aber gerade wenn man auf der Suche nach
einem neuen Betätigungsfeld ist, sollte man die Sache an dieser Stelle doch nicht einfach
abtun, sondern ihr vielleicht einen zweiten Gedanken widmen. Wie wäre es denn mit einer
Beschäftigung etwas außerhalb des Hauses, als Chauffeur etwa? Andererseits - wer kann
sich denn unter diesem Berufsbild schon wirklich etwas vorstellen? Was hat man da
tatsächlich zu tun, wie viel verdient man, und wie sind die Chancen auf dem
Arbeitsmarkt? Um es gleich zu sagen - Chauffeur ist kein anerkannter Ausbildungsberuf.
Gerade darin liegen natürlich besondere Chancen für Menschen, die sich einmal in
diesem Bereich versuchen wollen. Man kann theoretisch von heute auf morgen anfangen,
vorausgesetzt natürlich, man besitzt einen Führerschein. Denn das Autofahren ist
ja die Hauptaufgabe des Chauffeurs, und zwar üblicherweise im Dienste einer
Privatperson. (Um die beispielsweise in Österreich üblichen Nebenbedeutungen des
Wortes, etwa als Buschauffeur, geht es hier nicht.) Der Arbeitgeber erwartet
aber natürlich mehr als nur den Führerschein - über sichere Fahrkünste muss
man schon verfügen, daneben über gute Umgangsformen, zurückhaltendes Auftreten
und selbstverständlich äußerste Diskretion. Schwierig macht den Beruf vor
allem, dass gerade im privaten Bereich das Fahren rund um die Uhr gewünscht
sein kann. Ein 9-bis-5-Job, also eine Tätigkeit mit einer Arbeitszeit etwa
von neun Uhr morgens bis fünf Uhr nachmittags, ist es sicher nicht. Auch
dann nicht, wenn man nicht für eine bestimmte Person fährt, sondern etwa
für einen Limousinendienst. Immerhin ist das eine Ausweichmöglichkeit
für Chauffeure, die im privaten Arbeitsverhältnis nicht so recht Fuß
fassen konnten. Wen diese Arbeit nun interessiert, der wendet sich
für weitere Informationen am Besten einmal an den Deutschen
Chauffeur und Limousinenservice Verband.
Autor: Andreas Mettler
Email: presse[at]mettlerweb.de
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