Wer hat sich nicht schon oft und auch maßlos geärgert über die Willkür der Mineralölkonzerne,
die unsere Abhängigkeit vom Auto dermaßen unverschämt ausnutzen und die Preise diktieren, wie
es ihnen passt. Wer hat angesichts der hohen Spritpreise von zeitweise über 1,50 Euro/Liter
nicht schon mal von einer echten Alternative geträumt? Ein Fahrzeug, mit dem man den
Mineralölkonzernen eine lange Nase machen könnte. Hybrid-Autos gibt es ja bereits, aber auch
hier ist die Benzinverbrennung immer noch eine Variante, wenngleich nicht die dominante.
Elektroautos können uns z. Zt. noch nicht zufrieden stellen, zu gering ist der Radius der
mit Strom betriebenen Motoren und im Grunde zu niedrig seine Leistung. Als Beispiel mag
hier mal der "e-Ka" von Ford angeführt werden, den es als elektrifizierte
Prototypenversion seit dem Jahr 2000 gibt. Als Energiespeicher hat er eine
Lithium-Ionen-Batterie, die dem Wagen zwar eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 130 km/h
ermöglicht, aber nur eine Reichweite von 150 Kilometern. Auch wenn Audi auf der IAA
2009 seinen "e-tron" einen Hochleistungssportwagen mit reinem Elektroantrieb
vorgestellt hat, der die Räder mit 4 Motoren antreibt, die zusammen 230 kW (313 PS)
auf die Straße bringen und den Zweisitzer in 4,8 Sek. von 0 auf 100 km/h
beschleunigt, so erlaubt die Energie seiner Lithium-Ionen Batterie nur eine
Reichweite von gerade mal 248 Kilometern. Heißt es also warten, bis das
perfekte Elektro- oder Brennstoffzellenfahrzeug zur Serienreife entwickelt
ist? Im Grunde schon, es sei denn, man entschließt sich, sein Auto auf
Autogas-Verbrauch umzurüsten. Der Preis für den Liter Autogas schwankt
bundesweit zwischen 44 und 73 Cent und dieser Treibstoff ist in Deutschland
mittlerweile an mehr als 5200 Tankstellen zu haben. Allein die Umrüstung
lässt den PKW-Halter zurückschrecken. Er kostet im Schnitt ca. 2000 Euro.
Wer mit seinem Auto nur zum Einkaufen in die Stadt und zwei Mal im Jahr
in den Urlaub fährt, für den lohnt sich der Umbau nicht. Aber wer
25.-30.000 Kilometer pro Jahr in seinem Wagen verbringt, bei dem
rechnet sich der Umbau durch den beinahe halbierten Spritpreis schon
in einem Jahr. Aber wer rüstet mein PKW auf Autogas um? Auch wenn es
viele Werkstätten anbieten, sollte man sich den Anbieter genau
ansehen. Er sollte eine Zertifizierung vom Deutschen Verband
Flüssiggas e.V. als Ausrüsterwerkstatt haben, wie es z.B. die
Werkstätten von "autogasking nrw" vorzuweisen haben. Jede der
hier angeschlossenen Werkstätten ist spezialisiert auf den
Autogas-Umbau.
Hier erfährt man auch alles Wissenswerte über die Technik, die Abgase aber auch über eine
mögliche Finanzierung des Umbaus. Bei einem Treibstoff mit 100% mehr Reichweite, 50% weniger
Schadstoff-Ausstoß und vor allem 50% weniger Kraftstoff-Kosten kann man auf jeden Fall von
einer echten Alternative im Individualverkehr sprechen. Und sie steht uns jetzt schon zur
Verfügung!
Autor: Andreas Mettler
Email: presse[at]mettlerweb.de
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